Passivhaus, Energiesparhaus, Niedrigenergiehaus oder 3-Liter-Haus Bauart

Passivhaus, Dämmung, Niedrigenergiehaus, 3Liter-HausViele zukünftige Bauherren sind angesichts der umschwirrenden Begriffe wie „Niedrigenergie“ oder „3 Liter Haus“ etwas verwirrt, und wissen aufgrund des vielfältigen Angebots oftmals nicht, welches das wohl passendste ist. Hierbei lässt anmerken, dass es gesetzliche Vorschriften gibt, die ein Haus erfüllen muss, um die jeweilige Bezeichnung zu tragen.

Niedrigenergiehaus

So muss ein Niedrigenergie-Haus nachweisen, dass es maximal 7 Liter Heizöl oder 70 Kilowatt pro Quadratmeter im laufenden Jahr verbraucht. Normalerweise ist das NiedrigenergieFertighaus mittlerweile Standard bei den zahlreichen Fertighäusern und Anbeitern.

3-Liter-Haus

Das 3-Liter-Haus hingegen muss mit weitaus weniger wärmespendenden Energiemaßnahmen auskommen. So darf hier der Wert pro Quadratmeter nicht über 3 Liter Heizöl oder 34 KWH im laufenden Jahr liegen.

Energiesparhäuser

Neben diesen beiden Gruppen gibt es noch die Energiesparhäuser, die sich klassifizieren lassen in ihre jeweilige Standarisierung. So darf das Energiesparhaus 60 nicht mehr als 60 kWh pro Quadratmeter verbrauchen, während das Energiesparhaus 40 mit jeweils 40kWh auskommen muss.

Passivhaus

Das Passivhaus hingegen berechnet sich nicht aus den primären Energiebedarf sondern aus der benötigten Heizenergie. Diese darf hierbei 15 Killowatt pro Quadratmeter nicht überschreiten, was wiederum bedeutet das dieses Haus mit rund 1,5 Liter Heizöl pro Quadratkilometer im Jahr auskommt.
Jedoch liegt gerade beim Passivhaus der Anschaffungspreis weit über den derzeitigen preislichen Segment der Niedrigenergiesparhäuser, die sich aufgrund der gegenwärtigen Marktsituation mit attraktiven Preisgestaltungen derzeit nahezu überschlagen. Mehr zum Passivhaus

Empfehlung

Aufgrund der steigenden Heizkosten (Angebot an Rohstoffen und Nachfrage) ist es daher für jeden zukünftigen Hausherrn empfehlenswert, sich vor Beginn der Planungsphase bereits mit den einschlägigen Thematiken der Kostenreduzierung im Bereich Heizsektor vertraut zu machen. Die individuellen Bedürfnisse sind hier natürlich vorrangig, und sollten dem entsprechend beachtet werden. Auch eine eventuelle Förderung sollte angesichts der hohen Baukosten im Vorfeld analysiert werden. Hierbei bieten sich Informationsquellen der Verbände für Fertighäuser ebenso an wie das gewählte Bauunternehmen.



Themen dieses Beitrags

  • energiesparhaus/passivhaus
  • das 3-liter haus
  • niedrigen haus und passivhaus unterschied
  • gesetzliche vorgaben passivhaus
  • energiehäuser im vergleich