Hausbau – optimale Vorgehensweise beim Fertighaus bauen Allgemein
Ein Fertighaus hat zahlreiche Vorteile. Wenn Sie daher für einen Hausbau nicht auf die klassische, individuelle Weise setzen, sondern ein Fertighaus bauen wollen, möchten und sollten Sie natürlich auch die Vortiele dieser Fertigbauweise nutzen. Eine wesentliche ist die Zeiterparnis.
Diese ist aber bei nicht optimaler Vorgehensweise schnell wieder zunichte. Also worauf achten?
Ein Fertighaus besteht ja aus industriell vorgefertigten Teilen, die auf der Baustelle nur noch fertig montiert (Endmontage) werden müssen.
Die Planung kann entweder einem Architekten oder einer Baufirma übertragen sein. Letztere Variante bietet sicher einen Preisvorteil. Andererseits kann der Architekt außerdem die Überwachung der Bauarbeiten übernehmen.
Planung und Vorbereitung sind das Wichtigste beim Bau eines Fertighauses, mit Anträgen und Behördengängen sind hier 5 Monate einzurechnen, während der Bau selbst ca. 2-4 Monate in Anspruch nimmt.
Im Vorfeld, bei der Auswahl des Bauträgers sollte nicht nur der Preis im Vordergrund stehen, Referenzlisten und persönliche Gespräche mit anderen Kunden können dabei sehr hilfreich sein.
Neben der Einholung einer Baugenehmigung, gehören beispielsweise Überlegungen zu Bauart und Ausführungsqualität in Übereinstimmung mit dem Bebauungsplan und dem Grundstück dazu.
Danach folgt mit der so genannten Bemusterung die Auswahl individueller Punkte, Fassadengestaltung, Heizsysteme, Fenster usw. Ein Fertighaus kann einmal als Ausbauvariante gewählt oder schlüsselfertig an den Besitzer übergeben werden.
Bei einem Ausbauhaus liegt der Innenausbau in den Händen des Bauherrn. Regelmäßig können die zukünftigen Hausbesitzer zwischen verschiedenen Graden wählen, d.h. mit und ohne Sanitär-, Elektro- und Fußbodeninstallation. Sind nur Dach, Fenster und Außenputz vom Bauträger fertig gestellt ist ein solches Haus finanziell wesentlich günstiger.
Dennoch muss auch bei den so genannten schlüsselfertigen Häusern darauf geachtet werden, welche Leistungen im Umfang enthalten sind. So sollte im Vertrag beispielsweise geregelt sein, ob auch Erdkanalarbeiten und Versorgungsanschlüsse inbegriffen sind oder eine Fertigstellungsgarantie enthalten ist.
Erst nach diesen Überlegungen wird mit der Fertigung des Hauses begonnen, während parallel dazu schon die Grundbauarbeiten anfangen.
Im Vertrag sollte unbedingt darauf geachtet werden, wer im Falle von Mängeln Ansprechpartner des Endkunden ist – die einzelnen Handwerker oder der Bauträger.