Baukosten und Baunebenkosten bei Fertighäusern Finanzierung

Neben den eigentlichen Kosten für das Fertighaus entstehen noch zahlreiche weitere Kosten, die teilweise versteckt im Detail lagern oder sehr offensichtlich naheliegend erscheinen.

Wie sich die Preise eines Fertighauses zusammensetzen

Baukosten FertighausZur individuellen Preisgestaltung des Fertighauses lässt sich anmerken, dass sich dieser Preis aus unterschiedlichen Sektoren zusammensetzt. So sind zum einen die verwendeten Materialien entscheidend für die spätere Höhe des Marktpreises.
Hierbei kann man oftmals zwischen unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen wählen, und sich hinsichtlich deren Eigenschaften beim Bauträger ausgiebig beraten lassen.

Produktion, Lohnkosten

Ein weiterer nennenswerter Sektor, der den Preis maßgeblich beeinflusst sind sicher die aufwendigen Produktionskosten sowie die Lohnkosten der zahlreichen Fachkräfte, die bei jedem Bauvorhaben entscheidend beteiligt und notwendig sind. Auch die individuelle Auslieferung und die Begebenheiten vor Ort verursachen oftmals aufgrund ihres Umfangs und deren Anpassung zahlreiche Ausgaben, die in diesem Preis einkalkuliert wurden. Des weiteren sind auch die notwendigen Zertifikate und Zulassungen ein Aspekt, der sich jedoch nicht nennenswert hier wiederfindet.

Baunebenkosten

Doch sollte der Bauherr bei seiner finanziellen Planung auch die weiteren entstehenden Kosten berücksichtigen, die nicht mit dem Kauf eines Fertighaus abgedeckt sind.

So sind diese sogenannten Baunebenkosten ein wesentlich gravierender Faktor, der einer eigenen Planung bedarf.

Grundstückskauf

Diese notwendigen Nebenkosten setzen sich aus den Notarkosten zusammen, die zwangsläufig bei einem Grundstückskauf entstehen, da dieser notariell bekundet werden muss und etwa 2 Prozent des Kaufpreises ausmacht.

Grunderwerb und Grunderwerbsteuer

Vom Kaufwert des Grundstückes errechnet sich auch die Grunderwerbssteuer, die das zuständige Finanzamt berechnet.

Erschließungskosten

Einen erheblichen Betrag hingegen weisen die notwendigen Erschließungskosten bei einen bisher unerschlossenen Baugebiet aus. Hierzu zählen neben öffentliche Leitungen wie Strom oder Wasser auch die verbundenen Verkehrsflächen wie Straßen oder Bürgersteige. Die Kosten belaufen sich hier auf etwa 7 Prozent des Grundstückswertes, und sind bei der jeweiligen Gemeinde zu erfragen. Oftmals werden diese Kosten erst nach Jahren fällig.

Hausanschlusskosten

Diese genannten Erschließungskosten sind jedoch nicht gleich zu setzen mit den Hausanschlusskosten, da sich die erst genannten nur auf eine Erschließung bis zur Grundstücksgrenze beziehen. Von dieser Grundstücksgrenze bis ins eigentliche Domizil sind dann die genannten Hausanschlusskosten fällig, die es ermöglichen, dass man Strom und Wasser auch im Haus nutzen kann.

Grunschuldkosten, Außenbereich, Versicherungen, …

Neben diesen festen Kosten gibt es noch zahlreiche Baunebenkosten, die sich individuell unterscheiden. Je nach finanzieller Begebenheit ergibt sich noch eine Grundschuld Eintragung ins Grundbuchamt sowie eventuelle Zinsaufwendungen bei Darlehen. Auch die notwendige Außenbereichgestaltung ist eine Option, in die nach persönlichen Interesse des Bauherren noch einige Euros investiert werden können. Zu berücksichtigen sind auch die zahlreichen Versicherungen, die man als Eigentümer besitzen sollte.



Themen dieses Beitrags

  • entstehende zusatzkosten beim fertighaus
  • was heißt bauträger
  • baukosten,fertighaus
  • fertigteilhaus kosten
  • fertighaus erfahrungsberichte baunebenkosten